I.
Es wird etwa fünf Uhr gewesen sein, kurz nachdem wir uns alle zum
Abendessen niedergesetzt hatten und das Brot flach wie ein toter Fisch auf
unseren Tellern lag. Ich spürte es unter der Wölbung meiner Handfläche, doch
es war reglos, es machte keine Anstalten, zu zappeln oder in einem Anflug
von Übermut loszustürmen und den Tisch hinunterzuschlittern. Wochenlang
starrte ich in die kleinen Augen, die der Ofen ihm in den Rücken gebrannt
hatte, während meine Nachbarn sich das Öl und die Fischsoße reichten und
in ihrer Hast die Weinbecher umstießen. Ich hielt es, wendete es hin und her
und suchte nach Leben, nach seiner Seele, nach seiner Bereitschaft, mich mit
Anzeichen göttlicher Gegenwart in Erstaunen zu versetzen.
Ich muss gestehen, dass ich den Kopf kaum beachtete, der mitten im
Raum jammernd auf einer Schale lag, Olivenkerne ausspie und die blutigen
Locken in spöttischem Zorn schüttelte. Es war alles nur Schau, da bin ich
mir sicher: Ein kleiner Homunkulus war durch den abgetrennten Hals in
das Gehirn gekrochen, zog an Drähten oder Sehnen und sprang auf einen
scheußlichen Blasebalg, um dem toten Ding an dieser oder jener Stelle Leben
einzuhauchen und die Adern vollzupumpen, wodurch es lachte und sich am
Wein verschluckte. Doch ich fand den Kopf geschmacklos, nicht weil ich
seine Gesellschaft irgendwie unangenehm fand (das war sie nicht!), sondern
weil es niemanden sonst zu kümmern schien, dass eine Flüssigkeit aus ihm
heraussickerte, über die silberne Schale rann, die sie eigentlich auffangen
sollte, und hinunter auf den Teppich tröpfelte. Das Blut – schwarz, abstoßend
und nach dem Bodensatz des Ölfasses eines Wüstenkrämers riechend –
hatte das Muster ruiniert, vollkommen ruiniert.
II.
Es war ein seltsames Motiv, und ich hatte sogar am Tag nach dem
Semesterende in einigen der älteren Bücher in der Universitätsbibliothek
danach gesucht, größtenteils um mir die ein, zwei Stunden zu vertreiben,
bis ich den Campus überqueren und dem Dekan bei einem Glas Sherry
ins Gesicht schauen musste. Der Sherry war gut, doch der Mann hatte
solche schwammigen Hände, dass es kaum zu glauben war, wie er es durch
ellenlange, eintönige Artikel über den Niedergang Zyperns zu etwas hatte
bringen können. Sie wirkten wie dicke Scheiben Walfleisch, hatten eine fast
glatte Oberfläche wie ein Braten, wenn man ihn mit einem scharfen Messer
schneidet, und waren zart gesprenkelt wie geschuppte Fischhaut. Eigentlich
war der Dekan gut in Form, er hielt das Glas wie ein Stück von einem
Kronleuchter und blickte ebenso neugierig wie ein Krebs, kurz bevor man
ihn tötet – aber wie gesagt, ich hatte das Motiv erstaunlicherweise in keinem
der Bücher gefunden.
Es mag eine Laune des Erzbischofs gewesen sein, dass er sich etwas
so eindeutig Arabisches ausgesucht hatte, doch die Ikonografie war
zweifelsohne einem muslimischen Kunsthandwerker aus Tripolis oder aus
einer anderen levantinischen Stadt zuzuordnen und wies nicht den Aufbau
eines Werks aus dem fernen Persien auf. Das Motiv zeigte das Mittelmeer,
die Adria und die Ägäis, Rom und Alexandria, in der Bildmitte jedoch sah
man eine kugelförmige Figur, deren Bedeutung ich nicht einmal ansatzweise
zu beschreiben vermag. Die Hostien hatten die Schale wohl fast nicht
berührt, denn sie zeigte kaum Gebrauchsspuren, und sie trug auf der
Unterseite die lateinische Inschrift eines genuesischen Händlers. Die Party
war jedenfalls ziemlich langweilig und von der üblichen Steifheit geprägt, die
auch durch das muntere Kreisen der Gläser kaum wettgemacht wurde. Die
weißlichen Fingernägel des Dekans schienen mich zu ihm herüberwinken zu
wollen, aber natürlich steckte ich die Daumen in die Jackentaschen und ging
hinüber zum Altgriechisch-Dozenten, der zwischen den Rauchschwaden
seiner Pfeife hindurchgrinste.
III.
Hätte es ein Geräusch gegeben, wäre es ein Grollen gewesen – und hätte
es Licht gegeben, hätte es gefunkelt durch die Spiegelung der weißlichen
Leiber und winzigen Augen, die aus den Schloten hervorstarrten. Aber es
gab beides nicht, und die schwarzen Wolken, die den toten Raum darüber
verbrannten und erstickten, breiteten sich langsam aus, bis das, was der
Himmel hätte sein sollen, schwarz war und an den Rändern zu Asche
zerfiel. Die unsichtbaren Dinger kletterten hinauf und schwebten oben,
fielen herunter und krochen wieder hoch, bis sie an den Spitzen hingen und
dort vor Hunger und Sehnsucht träumend hin- und herschwangen. Sie
waren farblos, denn es konnte keine Farbe geben, ehe nicht eine andere
Lebensform mit Linsen und Schweinwerfern die Welt mit ihrem grellen
Weiß aufsaugte. Und wie konnte es eine andere Lebensform geben, die
sich nicht endlos über die Kälte oder über die Un-Welt beklagte, nicht
in der Nähe des warmen Felsens zu sein? Die Algen und das Plankton
beweinten den Nicht-Himmel von oben nach unten. Unsichtbare Mauern
aus Hitze und Wasser bogen Raum um die vulkanischen Ströme, die
endlose Wirbelsäule der Zeit krümmte sich zu einem Uroboros oder Punkt
zusammen.
Einmal im Jahrtausend fiel ein großes Stück Himmel durch die Wolken, und
ein neues Universum brach hervor aus dem zusammenfallenden Körper,
riss die Haut auf und machte sich eilends daran, jeden vergänglichen
Zentimeter zu besiedeln, obwohl das Gewicht der Welt darüber es langsam
zerquetschte. Dann, wenn nichts weiter übrig geblieben war als die großen
Elfenbeintürme, die ziellos aus den dichten Nebelschwaden hervorkreisten,
während die Huscher und Kneifer und Schlürfer sich auflösten bis zum
Weiß Weiß Weiß, atmeten die Überlebenden ihre Kinder wieder in den
Himmel, damit sie dort in winzigen Code-Hüllen auf eine neue Welt
warteten, die zuckend durch die grauen, wirbelnden, unergründlichen
Fluten brach.
IV.
Die Wälder hatten kein Ende und keinen Anfang, bis ein Mann aus
ihnen hervortrat. Er sagte, er sei Rhys, doch die Dorfbewohner waren
misstrauisch, und so zeigte er ihnen die goldene Brosche, die er
unter seinem Gewand verborgen hatte, und da glaubten sie ihm. Die
angesehenste Familie des Dorfes führte ihn ans Feuer und gab ihm etwas
von dem Mahl, das sie mit dem guten Salz und Fisch aus Conwy zubereitet
hatte, und am Morgen brachte ihn der Sohn zum Abt. Es war nicht leicht,
über die weißen Spitzen des Flechtzauns zu klettern, doch der Mann
schaffte es mühelos, und so segnete der Junge ihn, wurde gesegnet und
ging seiner Wege.
„Also sind sie alle tot?“
„Nicht alle. Ich habe zwanzig neue Gräber gezählt, und vielleicht hatten
sich ein paar mehr in die Einfriedung hinter dem Hügel geflüchtet.“
„Und das Schiff und die Frauen?“
„Weg.“
Der Mann öffnete die Tasche, die er um die Hüfte trug, vorsichtig mit
langen, dünnen Fingern und löste die Schnüre mit Fingernägeln, die zu
spitzen Dreiecken geschnitten waren. Dann gab er die Tasche dem Abt und
trat zurück, während die Angst weiß in seinen Augen aufblitzte. Der Abt,
dessen Hände an den Sehnen und Gelenken fast vollständig von Schwielen
überzogen waren, nahm den Gegenstand einfach heraus und lächelte.
„Das ist ein hübsches Ding.“
„Das ist ein hübsches Ding.“
„Ich bin froh, dass es ihnen nicht in die Finger gefallen ist. Das Gold und die
Frauen können sie haben.“
Sehr langsam rollte der Abt den kleinen Knochenball mit dem Daumen bis
zum äußersten Rand der Fingerspitzen, und dann ließ er ihn zu Boden fallen,
wo er abprallte, umherrollte und unter dem Tisch liegen blieb. Das war ein
sehr gutes Omen, und so wurde Rhys gesegnet, erwiderte den Segen und
ging schweigend davon in den Wald.
V.
„Ich fürchte, ich bin zu spät. Es tut mir leid, Herr Doktor, aber es ließ sich
einfach nicht vermeiden.“
„Das macht doch nichts. Setzen Sie sich. Auf dem Tisch steht ein Glas, falls
Sie Wasser möchten. Und ich kann uns heißen Kaffee heraufschicken lassen,
unten auf dem Ofen steht eine Kanne.“
„Das ist wirklich nett von Ihnen. Der Schnee liegt sehr hoch in der Potsdamer
Straße, und diese Schuhe haben wohl ihre besten Tage hinter sich.“
„Machen Sie sich darüber keine Gedanken. Können wir fortfahren?“
„Natürlich. Ich möchte Ihnen von einem Ereignis berichten, das mir vor vielen
Jahren, als ich noch ein kleines Mädchen war, widerfahren ist. Ich trug eine
Pelzmütze und eine rote Jacke, die mir mein Vater geschenkt hatte. Er war
Seemann und vielleicht eine Woche zuvor ertrunken, doch die Nachricht von
seinem Tod hatte uns noch nicht erreicht.“
„Das allein hört sich schon interessant an. Bitte erzählen Sie weiter.“
„Ich spielte mit meinen Freunden am Teich bei unserem Haus – kennen
Sie den? Er ist von Eschen umgeben, und im Winter laufen die Jungen dort
Schlittschuh. Daraus habe ich mir nie viel gemacht. Ich besaß nur ein Paar
Schlittschuhe, das ich mir von meinem Cousin Pieter geliehen hatte und das
mir zu groß war.“
„Ich erinnere mich gut an diesen Teich. Dort führt der Weg zur Kirche vorbei,
richtig?“
„Stimmt. Es war an einem klaren Wintertag, an dem die Sonne
ungewöhnlich kräftig für diese Jahreszeit schien, als ich etwa in der Mitte
des Teiches im Eis einbrach. Ich weiß noch, dass mir keine Zeit zum
Schreien blieb, bevor mich das Wasser umschloss. Aber Herr Doktor, die
Welt unter dem Eis war erfüllt von einem Licht, das dem Schnee darüber
irgendwie entgangen war. Ich sah die herrlichen, dunklen Fische, die nur in
zugefrorenen Seen schwimmen, und das Gold, das die kleinen Männchen
dort vor gierigen Blicken verstecken. Und darüber konnte ich den Schatten
der Eschen erahnen, der auf dem See im Licht der untergehenden Sonne
langsam länger wurde, obwohl das Licht in mir noch hell leuchtete und
immer heller wurde.“
„Das ist ein häufig auftretendes Phänomen. Nun, Sie können es selbst jetzt
beobachten, während es draußen schneit. Mit diesem Raum verhält es sich
ebenso – denn die Kerzen habe ich schon vor Wochen ausgemacht. Das ist
jedoch kein Grund zur Besorgnis, obwohl ich den Eindruck habe, dass Sie
sehr gelassen sind.“
„Ja, danke. Die Schatten der Bäume waren mir ein großer Trost, und in dem
wunderbaren Licht fand ich Frieden, bis meine Mutter mich holte. Aber Herr
Doktor, wie mir scheint, haben Sie dieses Ende nicht erwartet?“
„So ist es. Und ich kann nicht verstehen, warum Ihre Geschichte meine
Fingernägel so ungewöhnlich lang wachsen und meine Augen sich so tief
in ihre Höhlen zurückziehen lässt, dass ich Sie nur noch wie durch einen
langen Tunnel sehen kann. Außerdem fürchte ich, dass mir eine Vorahnung
den Atem verschlägt, die ich nicht einordnen kann. Sie bringt mich zum
Weinen! Und doch bin ich froh darüber.“
VI.
Es ist eine wunderbare Stadt, obwohl sie ein wenig abgelegen ist für
jemanden, der so viele Briefe bei sich hat. All die Stimmen, die einen um
diese oder jene Zuwendung ersuchen oder um eine Bestätigung bitten! Es
ist mir schwer genug gefallen, trotz ihres Lärmens zu schlafen, während
die Pferde Heu oder Grasbüschel mahlten und die Männer sich um ihr
kümmerliches Feuer drängten. Die Hochpässe waren selbst im Sommer
wolkenverhangen, und wir reisten nicht auf der Straße, sondern mit
Duldung der Fürsten, vom niedrigsten bis zum höchsten. Ich überließ den
Gelehrten oder vielleicht auch meinem Geld das Wort. Bei all dem Latein
und Silber gab es nicht viele Orte, an denen man uns nicht für ein, zwei
Stunden hereinbat.
Ich hatte vom Markt in Pavia gehört und mich dort erkundigt – aber es gab
nicht das, was ich kaufen wollte. „Nicht größer als eine Murmel“, sagte
ich, doch die Händler in ihren langen Ordenstrachten wollten mich nicht
verstehen. Ich beschrieb das Behältnis, in dem es aufbewahrt wurde – ein
kleines Schloss aus Aurum und Argentum auf einem Ständer –, und die
Schale mit den seltsamen geometrischen Figuren. Ich las ihnen sogar die
Beschreibung vor, die mein Schreiber aus meinen alten Büchern kopiert
hatte, und korrigierte dabei seine Fehler. Sie hatten noch nie etwas davon
gehört, diese Tölpel! Doch einer der älteren Frater verstand, was ich meinte,
und sagte, das, was ich suchte, gebe es tatsächlich zu kaufen, wenn auch
nicht auf diesem Markt. Er erzählte mir von dem Ort, an dem man es
erwerben könne, und der Straße, die dorthin führe, und der Sprache, die
man dort spreche. Es ist, so scheint es, eine große Stadt, denn ich sehe die
Tore vor mir, und ich kann es nicht erwarten, sie zu durchqueren!
VII.
Der Boden war vom Regen durchtränkt, doch er atmete, ja seufzte fast,
als wir ihn aufbrachen. Wir trugen den Rasen ab, bis wir sahen, wie die
glänzenden Leiber von Würmern und krabbelnden Gliederfüßern das Licht
reflektierten, bevor wir wieder zustießen, die Erde heraushoben und sie
zu einem ordentlichen, rechteckigen Haufen auftürmten, der etwa dreißig
Zentimeter hoch und vielleicht doppelt so breit war. Die Amseln sangen
durch den Nebel, der noch in den Hecken hing.
Dieses Mal siebten wir nicht. Das riesige Tuch, das wir ausgebreitet hatten,
hing unter der Last des abgetragenen Bodens durch, der hell, lehmig, voller
Tonscherben und weiß Gott was war. Mein Blick wanderte immer wieder
dorthin, ich suchte nach den alten Silbermünzen, Pfeilspitzen und bemalten
Fliesenstücken, von denen ich wusste, dass sie mir ins Auge springen und
mich wie einen alten Freund begrüßen würden. Die Kamera sah zu, ihre
Rückenabdeckung war offen, und der kleine rote Lebensfunken war im
Transporter verstaut.
Es reichte nicht, doch wir gaben nicht auf, gierig wühlten und stocherten wir
mit den Spaten. Jemand meinte scherzhaft, wir sollten es mit einem Bagger
versuchen, und aus meinem Lachen wurde in meiner Kehle ein Knurren.
„Scheiß drauf“, sagte ich. Wir waren nun über das Loch gebeugt, ächzten
und stöhnten bei der Arbeit, schaufelten und warfen die Erde über unsere
Schultern, fluchten und schimpften abwechselnd.
Und dann war es geschafft. Der Spaten fuhr knirschend durch den Schädel,
und mein Fuß stieß an den zusammengepressten Brustkorb. Wir haben ihn,
dachte ich, während wir die zerfallenen Gebeine heraushoben. Ich träumte
von all den Antiquitäten und vergilbten Zeitungen, die in unseren Besitz
gelangen würden, und mir wurde warm ums Herz. Wir brachten unseren
Gefangenen heim, schulterhoch, auf das Dach des Transporters gebunden,
und den ganzen Weg über tönte es „Gloria“ aus dem Radio.
VIII.
Es war merkwürdig zu sehen, dass ein Haus, das der Schlichtheit und
einer religiösen Bescheidenheit geweiht war, so üppig verziert war. Auch
die Bewohnerinnen nahmen zuweilen wohl etwas von dieser Eigenschaft
an, als wären sie Gemälde, die ein unbekanntes Genie zum Atmen und
Sprechen gebracht hatte. Alles war gemalt, das Essen, das sie zu sich
nahmen, die Kleidung, die ihnen in breiten, weichen Stoffbahnen von den
Schultern oder Hüften fiel, die Betten, in die sie sich des Nachts langsam
und in einer Reihe geheimer, von Kerzen beleuchteter Posen zur Ruhe
begaben. Außerdem schien hinter jeder Ecke ein bedeutendes Motiv zu
lauern: Judith und der schlafende Holofernes, Jesus vor Kaiphas oder
Pilatus, geschlossene, dunkle Gemächer, in die sich das Licht nur zögernd
verirrte und in denen eine Finsternis herrschte, die Tische und Stühle,
Früchte und Briefe und Brot verschlang, sodass nur die Hände
und Gesichter, die sich in den umkämpften Raum vorwagten, wieder Farbe
annehmen konnten.
Zuweilen senkte sich früh am Nachmittag eine Flamme wie ein lang
ersehnter Besucher hernieder und flackerte über den Köpfen der
Bewohnerinnen, die im Refektorium saßen. Sie aßen weiter, und einige
von ihnen beugten sich kunstvoll durch die breiten Schatten, die die Säulen
effektvoll warfen. Die große Karte, die hinter dem Podium hing und von
der es hieß, dass sie sehr alt sei, fing just in jenem Augenblick in der
Mitte Feuer, sodass die dort abgebildete Stadt kurz selbst in Flammen
zu stehen schien. Die kleinen Menschen, die schreiend von den Mauern
sprangen oder sich von den Türmen in das Gewässer darunter stürzten,
wirkten beinahe lebendig, doch auch das lag lediglich an der Vollendung
des anonymen Meisters, der die Karte gemalt hatte. Ungeachtet der
abgeschlagenen Köpfe, die hinter ihr vom Scheitel eines Gewölbebogens
herab mit den Zähnen knirschten und die Augen in ihre Richtung
verdrehten, läutete die Äbtissin die Glocke, und die Ordensfrauen standen
auf und begaben sich schweigend in ihre Gemächer.