Ingo Niermann, geboren 1969 in Bielefeld, ist ein Schriftsteller, Journalist und Künstler. Er studierte Philosophie und debütierte 2001 mit dem Roman Der Effekt. 2003 erschien Minusvisionen, eine Chronik gescheiterter Unternehmensgründungen, 2006 Umbauland. Letzteres umfasst zehn „provokante“ Vorschläge zur radikalen Reform Deutschlands. 2010 erschien Deutscher Sohn (zusammen mit Alexander Wallasch), ein kontrovers diskutierter Roman über einen bei einem Anschlag in Afghanistan verletzten Bundeswehrsoldaten. Niermann arbeitete auβerdem als freier Autor u.a. für die Süddeutschen Zeitung und die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, und trug zu ausgewählten Zeitschriftenpublikationen bei. 2004 kuratierte er, zusammen mit Antje Majewski, die Ausstellung Atomkrieg im Kunsthaus Dresden. 2007 begann die Realisierung der Große Pyramide. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das Niermann in seinem Buch Umbauland umrissen hatte. Die Idee des Pyramidenbaus nimmt Niermann in abgeänderter Form in seinem mit Erik Niedling produzierten Dokumentarfilm The Future of Art (2010) wieder auf.
Werke:
Der Effekt, Berlin Verlag 2001
Minusvisionen, Suhrkamp Verlag 2003
Umbauland, Suhrkamp Verlag 2006
Metan (mit Christian Kracht), Rogner & Bernhard 2007
Breites Wissen. Die seltsame Welt der Drogen und ihrer Nutzer (mit Adriano Sack), Eichborn Verlag 2007
Ich allein, SuKuLTuR, 2008 (Schöner Lesen Nr. 74)
China ruft dich, Rogner & Bernhard 2008
Solution 9. The Great Pyramid (herausgegeben mit Jens Thiel), Sternberg Press 2008
Deutscher Sohn (mit Alexander Wallasch), Blumenbar Verlag 2010
Ingo Niermann ist auf Twitter:
http://twitter.com/#!/ingoniermann