

Davide Longo wurde in Carmagnola geboren, nicht weit von Turin.
2001 veröffentlichte er bei Marcos y Marcos seinen Roman Un mattino a Irgalem, mit dem er den Grinzane Preis für Erstlingswerke und den Preis Via Po gewann. Im gleichen Jahr erschien das Kinderbuch Il laboratorio di Pinot.
2004 erschien sein zweiter Roman Mangiatore di pietre (Der Steingänger, Wagenbach, 2007, btb, 2008) bei Marcos y Marcos, der den Preis der Stadt Bergamo sowie den Preis Viadana gewann. Er ist Regisseur von Dokumentarfilmen (Carmagnola che resiste, Memorie dell’altoforno) und Theaterautor (Pietro fuoco e cobalto, Il lavoro cantato, Ballata di un amore italiano, About Fenoglio), des Weiteren hat er für Radio RAI gearbeitet (Centolire, Luoghi non comuni). Auβerdem schreibt Davide Longo für la Repubblica, Avvenire, Slow Food, Donna, GQ, Travel und die holländische Tageszeitung Ncr.next.
La vita a un tratto erschien 2006 für die Edition Corraini. 2007 gab er mit Einaudi eine Sammlung von Erzälungen der Berge heraus. Im selben Jahr erschien bei Corraini auch E più non dimandare in Zusammenarbeit mit dem Maler Valerio Berruti.
Im Januar 2010 veröffentlichte Fandango seinen dritten Roman L’uomo verticale (Der aufrechte Mann, Rowohlt, 2012), der mit dem Lucca Preis ausgezeichnet wurde. Im Sommer des gleichen Jahres erschien Il signor Mario, Bach e i settanta (Keller Editore).
Sein neuster Roman Ballata di un amore Italiano (Feltrinelli) findet sich nun in den Buchhandlungen.
Davide Longo lebt in Turin, wo er Kreatives Schreiben an der Scuola Holden unterrichtet. Seine Bücher sind in viele Sprachen übersetzt.
Website des Autors: www.davidelongo.com