Thomas von Steinaecker

Patricia, Patricia


1.

Die Entschiedenheit, mit der Patricia Bartos’ Leben begann,

prägte ihre gesamte Biografie. Ihre Zeugung verlief nach exakten

Kalenderberechnungen, man könnte sagen: planmäßig. Ihr Vater war

Biologie- und Physiklehrer, ihre Mutter Sekretärin an einem Gymnasium.

Zielstrebig war auch der Weg der jungen Patricia – buchstäblich: Auf

dem Heimweg von der Schule schlug sie alle Angebote, etwa mit Dieter

noch spielen zu gehen, aus mit der Begründung, „sie habe zu tun“

(Patricias Bestreben war es, die Schule so schnell und gut wie möglich

hinter sich zu bringen – warum, das konnte sie nicht wirklich sagen.)

Bestechungsversuche durch Kaugummis, schließlich „Hanni & Nanni“-

Bücher brachten für Dieter nicht das gewünschte Ergebnis. Umgekehrt

eroberte Patricia in der 11. und 12. Klasse die Herzen von Daniel und

Marco im Handumdrehen – mittels Analyse: In der Schule schnitt sie mit

einem Diktiergerät unterm Tisch die Gespräche der beiden Jungen mit,

beobachtete sie in der Pause und in ihrer Freizeit, wozu Patricia an und

ab auch den Feldstecher von ihren ornithologischen Wanderungen mit

ihrem Vater benutzte, Wanderungen, die in ihr, was sonst selten vorkam,

Begeisterung auslösten. Die geflüsterten, gleichwohl tief empfundenen

„Oh’s“ und „Ah’s“ von Vater und Tochter, wenn sich nach stundenlangem

morgendlichen Warten im Unterholz auf einer Lichtung, einem Baum

der gewünschte Vogel zeigte. Spatzdrossel, Eberfink, Grünstar. Daniels

und Marcos Verhalten ließ sich ähnlich studieren. Stützend auf ihre

Aufzeichnungen in einem rosa DIN A6-Heft stellte sich Patricia auf die

beiden ein: vom Rastafari in Batik-T-Shirts (für Daniel) zur gepflegtlasziven

Schönheit in Miniröcken, mit manikürten Fingernägeln (für

Marco). Unmittelbar nach dem Eintritt des gewünschten Erfolgs (beide

lagen ihr zu Fü.en) merkte sie jedoch, dass ihr Interesse an Daniel und

Marco vollkommen erloschen war.

Tatsächlich ist Patricia eine Frau des Effekts. Als sie im ersten

Semester – sie studierte Biologie – von einem Agenten auf der Straße

angesprochen wurde, ob sie Lust hätte zu modeln, stand innerhalb

einer Sekunde ihr ganzes weiteres Leben vor ihr, Laufstege, Kleider,

High-Society, Geld, die Herausforderung, die größtmögliche Wirkung

auf ein größtmögliches Publikum in kürzester Zeit zu erzielen.

Patricia, glücklich: „Ich will.“ Und so kam es. Sie wurde u.a. die Muse

des Designers Giuseppe Montana. Ihre Lieblingsfarbe ist gelb. Ihr

Lieblingsgericht Steak (englisch) mit Kartoffeln und Bohnen.

Mit 39 fühlte sie etwas in sich, zwischen Herz und Leber, das sie

zum ersten Mal in Erstaunen versetzte: Ein Vakuum. Patricia entwarf

unmittelbar danach einen Masterplan für die nächsten 5 Jahre. Sie

wurde Schauspielerin, spielte zunächst ein Model (in gewisser Weise

also sich selbst), dann, mit immer größerem Erfolg und in immer

größeren Produktionen, u.a. eine Prinzessin, die Geliebte eines

Agenten, eine Prostituierte, eine Farmerin im Südafrika der 1970er

Jahre, eine Widerstandskämpferin im Dritten Reich, die hingerichtet

wurde, die Vorsitzende eines Modeunternehmens, eine Mörderin, eine

Königin, eine um ihre drogenabhängige Tochter besorgte Mutter. Kritiker

assistierten ihr eine erstaunliche Wandlungsfähigkeit, bemängelten

aber zugleich die „Blutarmut“ ihrer Darstellungen. Magazine schrieben,

dass es kaum etwas über sie zu schreiben gäbe. Patricias Privatleben

sei ein Geheimnis. Ein Paparazzo fotografierte sie beim Einkaufen,

Ausprobieren neuer Kleider, Kochen, Bügeln, Fernsehen.

Als sich Patricia all dies in Erinnerung ruft, ist sie 48. Sie trinkt eine

Tasse grünen Tee und schaut aus dem Fenster ihres Trailers.

 

2.

Zum ersten Mal in ihrem Leben erscheint ihr ihre Biografie in einem

vollkommen anderen, aber durchaus hellen Licht. Davon, dass die

Entschiedenheit, mit der ihr Leben begann, dessen weiteren Verlauf

prägte, konnte keine Rede sein. Denn vielleicht war es nicht ein

entschlossenes „Ah“, das ihre Eltern bei ihrer Zeugung ausstießen,

sondern eher ein zögerndes „Ähm“. Ihr Vater, der stets seinen Unterricht

mit ruhiger, leiser Stimme hielt: Längst nicht so souverän, wie nach

seinem Tod in liebevollen Anekdoten von ihrer Mutter dargestellt.

Eher von einem manischen Ordnungstrieb beherrscht – alles musste

er ordnen, die Tonbandaufnahmen seines „Zwitscherkatalogs“, wie

er seine Sammlung von Vogelstimmen nannte, seine Bücher, zum

Schluss, in einer akribischen hundertseitigen Broschüre, die sogar seine

Bleistiftspitzer umfasste, seinen Nachlass. Hinter diesem zwanghaften

Verhalten lauerte aber, den schreckweit geöffneten Augen der

Bergtaube gleich, blanke Angst, eine Angst, das erkannte Patricia nun

am Fenster des Trailers, die auch sie in zahlreichen Stunden empfunden

hatte: Angst vor der Erkenntnis, dass eigentlich alles, sprich: ihr Leben,

auch ganz anders hätte verlaufen können, sprich: sie hätte „Hanni &

Nanni“-Bücher sammeln und mit Dieter spielen können, hätte sich nicht

nach ihrem Vater richten müssen, der sie maßgeblich dazu gedrängt

hatte, Biologie zu studieren, sondern vielleicht Literatur. Eigentlich

konnte sie Vögel doch gar nicht ausstehen. Sie liebte in ihrer Kindheit

ein Märchenbuch, das ihr ihr Vater wegnahm. Hätte sie nicht Biologie

studiert, sie hätte an jenem Tag nicht den Agenten getroffen, sprich: sie

wäre nicht Model geworden, stände nicht hier am Fenster eines Trailers,

sondern vielleicht als Professorin vor dem Regal in einer Bibliothek;

oder sie wäre Model geworden, hätte sich dann aber für ein Hilfsprojekt

in Afghanistan engagiert, sprich: würde in diesem Moment in einem

Zelt in der afghanischen Steppe stehen und Mädchen unterrichten;

oder sie hätte doch das Angebot für diesen großen Hollywood-Streifen

angenommen, wie sie es damals für eine Sekunde eigentlich tief im

Innern wollte, sie wäre heute, sprich: jetzt, in Beverly Hills, es wäre sehr

warm, sie würde Roswitha, die Haushälterin, bitten, die Klimaanlage

aufzudrehen.

 

 3.

Als Patricia vom Taxi aus die Wagenburg aus Trailern und

provisorischen Schuppen, die geschäftigen Techniker, die Schauspieler,

die einen Schwarm von Assistenten nach sich zogen, sah, stellte sich

bei ihr das unbegründbare Gefühl ein, dass sie auf einen wichtigen

Moment ihres Leben zusteuerte. Es war ihr erster mehrtägiger

Außendreh. Bisher waren alle Aufnahmen, die draußen spielten, in

Wirklichkeit im Studio gedreht und digital nachbearbeitet worden, da

man sich nicht von den Lichtverhältnissen draußen abhängig machen

wollte. Ein Vorgehen, das Patricia nach drei untätig verbrachten Tagen

in ihrem Wohnwagen umso einleuchtender erschien: Das Wetter wollte

nicht. Andere Drehs vorzuziehen war ausgeschlossen, da man es mit

der letzten und leider einer der wichtigsten Szenen des Films zu tun

hatte. Zweimal war Patricia bereits abgeholt worden, fertig geschminkt

und angezogen als Margot Schneider, zu der Stelle am Waldrand

geführt worden, wo bereits zwischen den Bäumen Kameras, Mikrofone,

Scheinwerfer und Segel aufgebaut standen, um noch den schwächsten

Sonnenstrahl, der sich in diesem Moment zeigte, zu verstärken. Zweimal

hatte der Regisseur wegen Bewölkung abgebrochen.

Tatsächlich verhielt es sich so, dass Patricia die Verzögerung des Drehs

der letzten Szene ganz recht war, die, was niemand am Set wusste,

ihr bei der ersten Lektüre des Scripts Gänsehaut verursacht hatte, da

sie eine erstaunliche Ähnlichkeit mit einer Episode aus ihrem eigenen

Leben enthielt. Im Film wird die Mutter (Margot alias Patricia) durch

Zufall Zeugin, wie ihre 24jährige Tochter Susan einen Bekannten,

Christopher, der ihr seine Liebe gesteht, zurückweist. In Wirklichkeit

hatte es die Mutter nicht gegeben, Patricia war Susan, Christopher

Gerhard gewesen, ein Arzt, den sie auf einem Empfang kennen

gelernt hatte. Auf einer gemeinsamen Wanderung im Rhone-Tal sein

Geständnis: „Ich liebe dich, Patricia“, der Gesang der Spottdrossel

im Hintergrund. Patricia hatte nicht gewusst, wie reagieren. Sie

mochte Gerhard, keine Frage. Aber damals hatte sie gerade erst am

Anfang ihrer Karriere gestanden, eine Beziehung, die den eigenen

Gefühlshaushalt gefährdete, kam für sie nicht in Frage. Sie hatte

jeden Kontakt mit Gerhard abgebrochen, ein-, zweimal deshalb noch

geweint, dann hatte es nicht mehr wehgetan. Aber in Garderoben,

auf Empfängen, zu Hause, im Bett in ihrer Wohnung, allein, war das

Geständnis im Wald ihr die Jahre danach immer wieder in den Sinn

gekommen. Gerhard, so hatte sie per Zufall vor einiger Zeit erfahren,

hatte inzwischen eine eigene Praxis in Köln plus Familie.

Diese sehr kurze und eigentlich nebensächliche, aber doch wohl,

wenn sie es sich jetzt überlegte, entscheidende Episode ging Patricia

schon die ganzen letzten Wochen unentwegt durch den Kopf. Je

näher der Dreh im Wald rückte, desto mehr fürchtete sie sich vor ihm

– absurderweise auch deshalb, weil sie in ihrer Rolle nur dabeistehen,

nicht jedoch eingreifen und Susan bzw. sich selbst damals zur Vernunft

bringen konnte. Ihr ganzes Leben musste möglicherweise als missglückt

betrachtet werden, weil sie damals einen bzw. den entscheidenden

Fehler gemacht hatte.

Und nicht nur das. Patricia muss gerade daran denken, dass alle ihre

nächsten Bewegungen, alle Entscheidungen ja letztlich völlig beliebig

waren. Sie könnte dies tun. Aber auch das. Was aber soll sie tun?

  

4.

In diesem Moment sieht Patricia, wie sie bzw. eine zweite Patricia zur

Tür des Trailers tritt und an ihr bzw. Patricia Eins vorbei über die Wiese

weg, in ein anderes Leben marschiert. Patricia Zwei sieht dabei sehr

vergnügt aus. Sie pfeift.

  

5.

Patricia stellt den Tee aufs Fensterbrett und hat das Gefühl, kurz

vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen. Sie ist froh, dass es

zumindest für die Drehtage hier ein Skript gibt, in dem sie nachlesen

kann, wie sie sich verhalten soll.

 

 6.

Es klopft, in der Tür steht Olivia, die Maskenbildnerin, und sagt: „Die

Sonne scheint!“

 

 7.

(Susan und Christopher gehen von der Wiese in den Wald)

Christopher: Warte mal, Su! Warte mal.

Susan (neckisch): Was?

Christopher (stotternd): Ich wollte dir schon eine ganze Zeit lang was

sagen.

(Margot kommt mit einem Korb für den Zuschauer, nicht aber für Susan

und Christopher sichtbar auf der Wiese einige Meter entfernt hinzu,

entdeckt das Paar, bleibt stehen, überlegt und versteckt sich hinter

einem Baum)

Susan (neckisch): Was?

Christopher (stotternd): Also ich … wir kennen uns ja jetzt schon länger

und, ich glaube, ich habe noch nie jemanden getroffen, für den ich soviel

empfunden habe … wie für dich.

Regisseur: Cut! Frau Bartos! Sie stehen viel zu weit bei den beiden.

So sehen die Sie doch. Also, bitte noch mal ab dem zweiten „Was“ von

Susan. Und – bitte!

Susan (neckisch): Was?

Während Christophers Geständnis, kostet es Patricia einige

Überwindung, nicht aus ihrem Versteck zu treten und einzugreifen. Sie

hat einen Kloß im Hals, spielt trotzdem die Überraschte. Patricia ist Profi.

Susan (Erstaunen, dann Fassungslosigkeit): Jetzt hast du alles kaputt

gemacht. Warum hast du das gesagt? Du machst alles kaputt.

Regisseur: Cut! O.K. Ganz gut. Aber noch mal bitte ab dem zweiten

„Was“. Und Frau Bartos bitte auf Abstand achten.

 

 8.

Patricia schaut zum x-ten Mal auf die Uhr. Vier vor neun. Ob er pünktlich

ist? Ob sie noch einmal ihr Outfit überprüfen soll? Seine Tenorstimme,

einem Petersberghahn nicht unähnlich, hatte sich angenehm

angehört, zugleich sehr distinguiert. In wenigen Momenten wird sie

den dazugehörigen Mann sehen und prüfen können, ob ihr spontaner

Entschluss, nach Holger Atoz, dem Drehbuchautor des Films zu

recherchieren, eine Schnapsidee war.

Doch nach dem letzten Drehtag, als sie die Szene im Wald endlich im

Kasten hatten, war Patricia in eine tiefe Krise gestürzt. Das war vielleicht

das Leben, das sie als Jugendliche und später als Modell geplant hatte

– aber hatte sie es sich auch damals in ihrem Innersten gewünscht?

Wenn ihr jemand – so fiel ihr bei einem Spaziergang in den Alpen ein –in

dieser Situation helfen konnte, so war es der, der den Film geschrieben

hatte und in gewisser Weise mit ihrem Leben vertraut sein musste, ohne

es zu kennen. Er, der, wie sie dann bei ihren Recherchen im Netz erfuhr,

Erfinder so vieler eindrucksvoller Frauengestalten und unerwarteter

Schicksalswendungen war, er würde Rat wissen.

Sie zieht noch mal die Karteikarten aus ihrer Handtasche. Seit dem

Film hat sie sich zum Entsetzen ihres Managers und Erstaunen ihres

Umfelds, das sie zu kennen meint, eine „kreative Auszeit“ genommen,

um nachzudenken, was sie mit ihrem weiteren Leben anstellen soll.

Eines Tages hat sie damit begonnen, sich für absehbar wichtige

Situationen kurze Regieanweisungen zu schreiben: Was sagt sie,

was tut sie. Entwickelte sich ein Gespräch dann in Wirklichkeit

anders als gedacht, war das auch kein Problem: Patricia hatte sich

diverse Versionen einer Szene notiert, sie musste nur zwischen den

verschiedenen Fassungen im Kopf hin und her springen, aber, hey,

wozu war sie ein Profi? Das Ausagieren dieser Script-Patricias, wie sie

es für sich selbst nannte, hatte etwas Beruhigendes. Plötzlich fühlte sie

sich wieder ein wenig sicherer, wenn sie durch die Straßen lief.

Auch für das Telefonat mit Atoz und nun für dieses Treffen hat sie sich

ausführliche Notizen gemacht. Auf den kleinen gelben Karten, auf die

sie hastig blickt, liegt die Zukunft vor ihr: I) er kommt nicht. Folge: Sie

geht nach Hause; II) er kommt, er: Begrü.ung, sie: Antwort (höflich,

aber nicht zu freundlich: Es soll nicht gleich klar sein, dass sie große

Erwartungen hat), sie lenkt das Gespräch auf ihre letzten drei Filme,

erzählt die Handlung, II 1) er steigt darauf ein, sie fragt ihn nach seinen

Drehbüchern, über die sie freilich schon durch ihre Recherche genau

Bescheid weiß, II 2) man geht zusammen nach Hause, II 3) man geht

getrennter Wege, II 4) … ab einem gewissen Punkt, ungefähr bei VI 5 c),

wird es tatsächlich etwas kompliziert, so dass Patricia nicht weiß, was

sie nervöser macht: Sich richtig an ihr Skript zu erinnern oder Atoz das

erste Mal zu sehen.

Sie nippt gerade an ihrem Glas, als sie hinter sich die ihr bereits

vertraute Stimme vernimmt: „Frau Bartos? Bin ich zu spät?“

 

 9.

Ein Moment der Verwirrung: Patricia steht auf. Sie schüttelt Holger Atoz,

der braune Augen hat, die Hand. Keiner sagt etwas. Sie setzen sich.

Was bitte soll sie nun machen? Sie hat gerade einen Blackout, kann sich

an kaum etwas auf den Karten erinnern, warum ist sie eigentlich hier,

das ist doch alles ein großer Blödsinn, nicht nur dieses Treffen, sondern

ihr ganzes Leben an sich, gescheitert ist sie, gescheitert und dreimal

gescheitert.

 

 10.

Atoz lächelt sie an. „Hm, eigentlich ganz schön schräg, sich auf so

ein Blind Date einzulassen. Wenn ich nicht ihre Filme kennen würde

… egal. Ich hatte zuerst ziemlichen Bammel, hierher zu kommen. Sie

müssen wissen, dass ich nicht so gerne außer Haus gehe. Ich habe da

so gewisse Probleme, überhaupt mein Zimmer zu verlassen. Aber jetzt

gerade bereue ich meinen Entschluss eigentlich gar nicht … ähm, rede

ich zuviel?“

 

 11.

Patricia richtet sich auf. Sie schluckt und befeuchtet sich die Lippen. Sie

weiß zwar nicht, was sie jetzt gleich sagen wird. Aber plötzlich – war

es Atoz’ Ansprache, sind es seine braunen Augen? – hat sie, in diesem

Moment jedenfalls, keine Angst mehr davor.

„Ja?“, fragt Atoz.

„Na ja, es ist folgendermaßen“, beginnt Patricia und sieht innerlich ihre

Karteikarten vor sich: wie sie sich immer weiter von ihr entfernen, mit

jedem Wort, jedem Buchstaben, wie sie, Patricia, pfeifend sozusagen,

Abschied nimmt von dem, was geschrieben steht.